Wir waren knappe 2 Tage im schönen Chitwan Nationalpark (UNESCO Welterbe) unterwegs. Gern wären wir noch länger geblieben, aber es war nur ein Zwischenstopp auf unserem Weg nach Pokhara, da er sich fast mittig zwischen Kathmandu und Pokhara befindet.

Gut erkennbar Kathmandu im Osten, südlich liegt der Chitwan Nationalpark und weiter oben im Westen die Stadt Pokhara

Von Kathmandu sind es ca 5h mit dem Bus bis Chitwan, genauer gesagt fährt er zur Station nach Sauraha (bis Pokhara 8-9h). Die Fahrt war sehr aufregend, da es sehr viel vom Land zu sehen gab und wir bis dahin noch mit keinem Bus in Nepal unterwegs waren. Früh um 6:30 Uhr machten wir uns in Kathmandu auf den Weg zur Busstation. Von unserer Unterkunft "Maya Boutique" waren das in etwa 20 Minuten zu Fuß.

Die Busstation ist nicht so schwer zu finden, da die Busse sich meist bloß einmal täglich auf den Weg in die anderen Städte machen und viele Touristen dorthin laufen. Man kann sich also gut wem anschließen. Am besten man besorgt sich das Busticket einen Tag vor Abfahrt, um sicher zu gehen, noch Plätze zu erhalten. Spontan könnte es schwieriger werden, besonders in der Hochsaison März-Mai. Durch das schlimme Erdbeben 2015 ist sehr viel im Land zerstört worden - Gebäude wie Infrastruktur. Die Straßen sind sehr staubig und sehr holprig. Die Busse kommen also nur recht langsam voran. Zumal gibt es meist nur eine Straße in das nächste Dorf bzw. die nächste Stadt.

Unsere Ankunft in Sauraha war sehr schön. Uns tat zwar alles weh von der sehr holprigen Fahrt, aber wir waren froh ohne Probleme angekommen zu sein.
Wie wir später erfuhren, stand sogar unser Hotelmanager an der Station um uns zu empfangen und ins Camp zu bringen. Wir machten aber den "Fehler" und stiegen in ein TukTuk und bezahlten für gerade einmal 5 Minuten Fahrt 300 Rupien (umgerechnet 2 Euro). Das klingt sehr günstig, ist für die dortigen Verhältnisse aber recht viel. Zumindest war die TukTuk-Fahrt mal etwas anderes, wenn auch noch holpriger und Julian ist einfach zu groß für so ein Tuk Tuk :-D

Wir eingequetscht im Tuk Tuk im Rückspiegel zu erkennen

Wir wurden herzlich im "River Jungle View Camp" empfangen. Bekamen einen Willkommenstrunk und schmiedeten sogleich Pläne mit dem Manager, wie wir die kurze Zeit hier optimal nutzen können. Aber dies erzählen wir ausführlich in der Podcast Folge :-)

Wir können diese Unterkunft einfach nur wärmstens empfehlen. Die Zimmer waren für nepalesische Verhältnisse 1A. Die Anlage war super schön, total romantisch (ich würde sie gern im Frühling sehen, wenn alles blüht!) und das Personal war sehr herzlich. Generell sind Nepalesen sehr freundlich. Das Miteinander dort ist sowieso überaus beispielhaft für viele andere westliche Länder, aber ja, anders ginge es in dem Land auch nicht, da wie gesagt noch sehr viel im Aufbau ist und man dort auch einfach auf ein gut funktionierendes Netzwerk angewiesen ist.

Unser Place für 2 Tage

Vom Balkon aus hatten wir einen tollen Blick auf den Fluss. Viele Tieren kommen dort einfach vorbeigelaufen. Auch öfters wohl das Rhino, welches dort in Nähe lebt. Wir haben nur eine Büffelherde gesehen.

Blick von unserem Balkon (nicht das beste Bild, ich geb es zu)

Wir könnten hier noch so viel aufschreiben, aber ich denke, in der Folge ist soweit alles sehr gut erzählt, was wir dort Tolles erlebt haben haben. Es waren einfach fantastische 2 Tage.


Fakten und Eindrücke über den Chitwan Nationalpark

  • Größe Chitwan Nationalpark: 932 km² + eine Pufferzone von 766,1 km²
  • Gründung: 1973

Gesamtausgaben für 2 Personen und 2 Nächte

  • Bustickets von Pokhara nach Sauraha: 1200 Rupien (ca 11 Euro)
  • Unterkunft: 88 Euro
  • Kanutour (45 Minuten): 20 Euro
  • Elephant Walk: 80 Euro
  • Jungle Walk (3h): 30 Euro
  • Verpflegung ca: 34 Euro (wir haben es uns gut gehen lassen)
Julian und das "dritte Bein"
Ist auch alles sicher? Lage Check vor dem Jungle Walk - Unsere Guides am Fluss Rapti
Baden mit einem Elefanten - Nach dem Jungle Walk ging es mit T-Shirt und Jeans ins Wasser
Rupakali hatte auch nach dem Spaziergang noch Hunger
Kuscheln mit Rupakali
Und zu guter Letzt - Herr Rhino am Fluss. Nur ein paar Meter von uns entfernt

Wir kommen hoffentlich wieder! :-)